• Das Projekt LifeBoat ist eine Initiative einer Handvoll erfahrener See- und Rettungsleute, engagierter Privatpersonen und Unternehmer. Wir wollen nicht länger tatenlos zusehen, wie Menschen im Mittelmeer ertrinken. Als Europäer handeln wir, während nachhaltige politische Lösungen bisher nicht in Sicht sind. Als See- und Rettungsleute tun wir schlicht unsere Pflicht nach den Regeln der zivilen Seefahrt.

      Neben der Rettung von Menschen aus akuter Seenot hat LifeBoat mit der Unterstützung der unbegleiteten minderjährigen Flüchtenden sowie der Familien mit Kindern in den Auffanglagern an Land begonnen. Dies ist und wird weiterhin ein wichtiger Baustein unserer Tätigkeit sein.

    • Wir freuen uns über Geld- und Sachspenden. Dies ist über die Spenden-plattform www.betterplace.com oder über unsere Internetseite möglich.

      Neben der materiellen Hilfe ist die die Verbreitung der Idee von LifeBoat im Freundes- und Bekanntenkreis von außerordentlich großer Bedeutung für uns.

      Wir sind besonders dankbar für das bisherige und zukünftige Engagement jener Privatpersonen und Organisationen, die uns wertvolle Kontakte und Zuwendungen vermitteln konnten!

    • Die „MINDEN“ wird von ihrem jetzigen Eigner ohne jegliche finanzielle Interessen zur Verfügung gestellt. Die Mittel für den Unterhalt des Schiffes und die Anfangskosten für die Unterstützung an Land stammen bis jetzt aus dem Privatvermögen der Initiatoren und aus Einzelspenden. Ebenso ist die Finanzierung für die ersten Wochen auf See dadurch gesichert. Wenn das Projekt langfristig Erfolg haben soll, werden wir jedoch auf weitere Spenden angewiesen sein

    • Seit Februar 2016 ist die ‚MINDEN‘ auf Lesbos im Einsatz. Dieser Einsatz wird planmäßig Anfang Juni beendet sein. Das überaus positive Resümee dieser arbeitsreichen aber auch erfüllenden Wochen und Monate hat zu dem Entschluss geführt, unser Engagement für eine erfolgreiche internationale Seenotrettung im Mittelmeer fortzuführen.

      Ab Juli 2016 werden wir in einer neuen Kooperation mit ‚SOS Mediterranée‘ und Ärzte ohne Grenzen‘ an die bisherige Tätigkeit  anschließen. Die ‚MINDEN‘ wird dann bis Ende des Jahres vor Lampedusa im Einsatz sein.

  • Rund um das Mittelmeer erlebt Europa in den letzten Jahren die größte humanitäre Katastrophe seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges:
    46 Millionen Menschen befinden sich weltweit auf der Flucht. Die meisten von ihnen haben in ihrer Heimat keine Chance zu überleben oder ein würdiges Leben zu führen.

    minden totaleSie begeben sich in die Hände mafiöser Geschäftemacher, um über das Mittelmeer nach Europa zu gelangen. Jährlich lassen tausende Menschen – Männer, Frauen und Kinder – ihr Leben bei diesem Versuch mit extrem seeuntauglichen Booten und ertrinken oft in Sichtweite zum rettenden Ufer.

    Die Operation “Mare Nostrum”, die mehr als 130.000 Menschen das Leben rettete, wurde ausgesetzt, um die Abschreckung auf See zu maximieren. Dieser Effekt ist bisher ausgeblieben.

     

    Im Gegenteil begeben sich die Menschen auf immer gefahrvollere Routen und Boote. Im April und Mai 2016 erschütterten die jüngsten schweren Unglücke mit über 1.500 Toten auf dem Weg von Ägypten und Libyen nach Italien die Öffentlichkeit.

    Wir sind der Meinung, dass diese Zustände aus humanitärer Sicht nicht akzeptabel und mit den Werten einer freiheitlichen Gesellschaft und eines vereinten Europas nicht vereinbar sind.

    Wir können nicht billigend in Kauf nehmen, dass Kinder, Frauen und Männer bei dem Versuch, sich in Sicherheit zu bringen, im Mittelmeer ertrinken.

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    Deshalb sind wir tätig.

     


  • Die "MINDEN" ist ein 1985 erbauter, ehemaliger Rettungskreuzer der 23,3 Meter-Klasse der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS). Die Rettungskreuzer dieser Klasse verfügen über ein Tochterboot und alle für die Seenotrettung erforderlichen Hilfsmittel und Geräte. Sie haben ihre Seetüchtigkeit im langjährigen Einsatz in Nord- und Ostsee unter Beweis gestellt.

    Minden

    Damit ist die „MINDEN“ eine bestens geeignete Plattform sowohl für den Einsatz auf offener See, wie auch im küstennahen Bereich.

    • Die gemeinnützige Organisation LifeBoat hat sich die Rettung von Leben auf See zum Ziel gesetzt. Sie engagiert sich insbesondere für Bootsflüchtlinge auf dem Mittelmeer. Zu diesem Zweck hat LifeBoat der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) den ehemaligen Rettungskreuzer ‚MINDEN‘ seit Februar 2016 zur Verfügung gestellt.

      LifeBoat – ein ehemaliger Rettungskreuzer der DGzRS als ausgezeichnete Plattform für die Rettung von Menschen aus Seenot .

      LifeBoat – ein Team aus humanitären Helfern, erfahrenen Seeleuten und professionellen Rettungsleuten.

      LifeBoat – frei von politischen, religiösen und wirtschaftlichen Interessen.

    • Sie sind als Spender und Unterstützer unser starkes Team an Land, ohne das eine solche private Initiative nicht umsetzbar wäre.

      Ihr Engagement ermöglicht es uns, vor Ort mit moderner Ausrüstung und allen erforderlichen Hilfsmitteln professionelle Seenotrettung für die Bootsflüchtlinge zu betreiben. In der aktuellen dramatischen Entwicklung wird jede verfügbare Rettungseinheit dringend vor Ort benötigt.

      Ihr Vertrauen ist unser Motor und unsere Energie, um vor Ort mit Mut, Kraft und Entschlossenheit zu handeln.

      Ihre Spende macht den Unterschied!

    Gemeinsam Leben retten!

  • Partner & Unterstützer:

    Sosmediteranee Logo
    Cadus Logo Rgb E1a2acd6
    Sea Watch Logo 140 Rgb 1
    Moysies Partner Logo
    Hanseatic Help E.V.
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